Alice im verwundeten Land – Ein Demokratieabend für alle Mitbestimmenden
1. April 2026 | 18:30 – 22:00

Präsentiert von: Heinrich Böll Stiftung RLP
Buchvorstellung, Podiumsgespräch und Ausstellung der Illustrationen aus dem Buch: Segel macht auf seiner „Lesungstour durch ein verwundetes Land“ in Wiesbaden Halt. Auf dem Weg zu den Tiefpunkten des Kaninchenbaus, vorbei an Fabelhaftem und Unmöglichem, bis hin zur Kreuzkönigin begleiten ihn dabei nicht nur seine demokratieflexible Alice, die ratschlagende Raupe, der ungenießbare Grinsekater oder der teetrinkendabwartende Hutmacher, sondern dankenswerterweise zwar spärlich gegossene, aber dennoch buntsprießende Blüten.
Alice findet in Segels Satire eine Gesellschaft vor, die sich zwischen politischen Nickerchen und rechtem Applaus selbst austrickst. Sie nutzt die Fluchtwege, die ihr geboten werden, um Auswege zu blockieren, Spielfelder zu Schlachtfeldern zu machen, die Vorboten von Verboten zu attackieren und eine neue Größe im Kleingeistigen zu finden. Ein Roman, so scharf und klug wie Satire nur sein kann, mit zahlreichen Verweisen auf Lewis Carroll.
Gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung RLP wird es zudem ein moderiertes Podiumsgespräch über demokratisches Engagement geben.
Über den Autor: Robert Wolfgang Segel (geboren 1984 in Fürth) arbeitet als Lehrer an einer Realschule in Nürnberg. In seiner Freizeit züchtet er Bergmolche und nutzt des Öfteren seine Kinodauerkarte. Er schreibt gesellschaftskritische Kurzprosa und Romane, seit er weiß, dass auch zwischen den Zeilen etwas stehen sollte.
2024 Verleihung des bayerischen Kunstförderpreises für Literatur.
2025 Künstler der Metropolregion Nürnberg.
Seit 2025 kuratiert er zusammen mit Annkathrin Slavik die Kulturbühne KulturKiste in Fürth.
Seit 2016 kuratiert er zusammen mit Lara Ermer und Immanuel Reinschlüssel die Lesebühne Rooftop Stories in Fürth.
Von 2022 bis 2024 kuratierte er die Lesebühne Lozzi liest in München.
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußer ungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.





























