The Stage is (y)ours – Feministisches Festival zum internationalen Frauentag 2026
8. März 2026 | 13:30 – 20:00

Präsentiert von: AK Frauen- und Mädchenpolitik Wiesbaden
Der Weltfrauentag wird in Wiesbaden jedes Jahr unter ein neues Motto gestellt – 2026 heißt es: „The stage is (y)ours! Sichtbar, bunt, laut.“. Organisiert vom AK Frauen- und Mädchenpolitik in Kooperation mit der Kreativfabrik rückt das Festival die Sichtbarkeit, Vielfalt und Stärke von Frauen in Kunst, Kultur und Gesellschaft in den Fokus.
Worum geht es beim Feministischen Festival?
Bühnen sind Orte der Sichtbarkeit. Sie zeigen, wessen Stimmen gehört werden, wessen Erfahrungen zählen und wessen Wissen Raum bekommt. Das Feministische Festival versteht die Bühne deshalb nicht nur als Ort künstlerischen Ausdrucks, sondern als öffentlichen Raum für Perspektiven, Haltung und Dialog. Frauen stehen an diesem Tag im Mittelpunkt: mit ihrer Kunst, ihrer Stimme, ihrem Wissen und ihren Erfahrungen. Tanz, Musik, Theater und Poesie treffen auf persönliche Texte, humorvolle Beiträge und fachliche Impulse. So entsteht ein Programm, das bewegt, informiert und verbindet. Das Festival lädt Menschen aller Altersgruppen ein, Kunst, Austausch, Information und gesellschaftliche Impulse in vielfältiger Form zu erleben.
Das Motto 2026: The stage is (y)ours! Sichtbar, bunt, laut.
Das Motto „The stage is (y)ours!“ steht für eine Bühne, die Frauen gehört und von ihnen gestaltet wird. Sichtbar, bunt und laut beschreibt dabei nicht nur die Vielfalt des Programms, sondern auch eine klare Haltung. Frauen nehmen Raum ein, zeigen Präsenz und machen Themen sichtbar, die im Alltag oft zu wenig Beachtung finden. Das Festival lädt dazu ein, diese Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Feministischer Hintergrund
Die darstellende Kunst war über Jahrhunderte hinweg von Männern geprägt. Frauen hatten lange keinen Zugang zu Bühnen oder gestaltenden Rollenbildern. Auch heute zeigt sich Ungleichheit in vielen Bereichen. Frauen sind seltener in leitenden Positionen vertreten, ihre Perspektiven werden weniger sichtbar gemacht oder auf stereotype Darstellungen reduziert. Diese strukturelle Benachteiligung betrifft Frauen nicht einheitlich. Herkunft, Alter und gesellschaftliche Zuschreibungen verstärken bestehende Ungleichheiten. Feministische Perspektiven setzen hier an. Sie machen sichtbar, hinterfragen Rollenbilder und schaffen neue Räume. Das Feministische Festival greift diese Zusammenhänge bewusst auf und bringt sie auf die Bühne – auf künstlerische, persönliche und informative Weise.
Programm
Das Bühnenprogramm verbindet künstlerischen Ausdruck mit gesellschaftlichen Themen. Tanz, Musik, Theater, Wortbeiträge und Information wechseln sich ab. Professionelle Künstlerinnen, engagierte Gruppen und unterschiedliche Perspektiven gestalten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Neben künstlerischen Beiträgen setzt das Festival auch inhaltliche Impulse und lädt zum Zuhören, Mitdenken und Austausch ein.





























